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Der "Badborn"

Schon 1455 wird ein Heilbrunnen in Schenklengsfeld erwähnt, doch 1688 entsprangen neben diesem alten Heilbrunnen zwei weitere Quellen, was als Wunder angesehen wurde.  Die Heilwirkung des Wassers machte Schenklengsfeld als  Kurbad für mehrere Jahre über die Region hinaus bekannt.

 

“Im Jahre des Herrn 1455 am 01. Mai ist offenbar geworden der Brunnen bei Lengsfeld im Gericht Landeck und sind viele Leute davon gesund geworden und viele Wunder davon geschehen und gehört worden.” (Aus einem Kapialbuch des Klosters Hersfeld)

 

“1617 als Frauenheilwasser wieder erwähnt. 1688/89 erneut als Gesundbrunnen entdeckt und reger Kurbetrieb mit Trinkkuren und Schlammbädern unter dem Badearzt Dr. Bachoff. Zahlreiche Berichte von Heilungen und Wundern. Noch lange Zeit als Heilwassser genutzt”

 

Gedenksteine an der Quelle halten die Erinnerung wach. Auf der Rückseite eines großen Steinfindlings, auf dem die Besucher von Schenklengsfeld willkommen geheißen werden, ist eine Bronzeplatte mit kurzen Informationen zum Badborn eingelassen. 1994 stiftete der Heimatverein dieses schöne Objekt. Mehr Infos liefert die moderne Info-Tafel mit QR-Code. Auch an anderen historischen Orten in und um den Ort sind solche Tafeln platziert.

 

Text: Heimatverein Schenklengsfeld - Hier finden Sie weitere Informationen zum Badborn und anderen historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde.

 

Eine kleine Grünanlage umgibt den Badborn

In der Nähe des Badborn steht eine kleine Gedenktafel