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Feuchtbiotop Konrode - Schatzkammer der Natur?

Feuchtgebiete in Deutschland reichen vom Wattenmeer, Boddengewässern, kleine und große Fließgewässer mit ihren Auen bis hin zu Seen, Weihern, Mooren, Sümpfen, Teichen, und auch Tümpeln. Das Ergebnis dieses Zusammenspiels zwischen Trocken und Nass sind einzigartige Ökosysteme.

 

Einen kleinen Teich gab es ja mal an der Ringstraße in Konrode. Er war Anfang der 80-ziger als Feuchtbiotop von engagierten, ehrenamtlichen Naturfreunden angelegt worden. Mittlerweile zeigt sich dieses kleine Biotop bei viel Regenwasser, gespeist durch den Bach aus Richtung Wüstfeld, ab und zu lediglich als Tümpel. Ansonsten ist das ehemalige Feuchtbiotop auch unter den letzten sehr heißen Sommern, ausgetrocknet. Dabei sah das mal ganz anders aus.

 

Feuchtbiotop Konrode

 

Am Sonntag, den 07. März 2021 haben sich Nabu-Vertreter der Ortsgruppe Schenklengsfeld und Interessenten des Heimatvereins Abteilung Natur und Umwelt an dem mittlerweile völlig trockenen kleinen Biotop getroffen. Herr Reinhard Both aus Hilmes und Willi Göbel aus Unterweisenborn erinnerten sich, wie Anfang der 80-ziger Jahre durch die Zusammenarbeit vieler um die Natur bemühter Menschen, das an dem Ringbach gelegene Wiesenstück in ein Feuchtbiotop umgewandelt wurde. Wichtigstes Kriterium war der Zulauf von Frischwasser, das der aus Wüstfeld kommende Bach lieferte. Wasser wurde gestaut und über Zulaufrohre in den zukünftigen Teich geleitet. Ein Überlauf (Mönch) wurde installiert, damit bei Starkregen die Ringstraße nicht unter Wasser stand. Das Zentrum bildete eine kleine Vogelinsel. Hier entwickelte sich im Laufe der Jahre ein wichtiger Lebensraum für Pflanzen und Tiere.

 

Mitglieder des Heimatvereins und des NABU

 

Über eine lange Zeit hinweg wurde das Biotop „gepflegt“. Umgestürzte Bäume, die über dem Bachlauf lagen, mussten entfernt oder was zu hochgewachsen war, ausgelichtet oder auch gekürzt werden. „Das hat was mit dem Lichteinfall zu tun“, wurde uns von Herrn Göbel erklärt, „Eine dicke Schicht Wasserlinsen zeigt z.B. an, wenn es im Biotop zu schattig ist“, so die Info.  Mal mussten die Bretter, die das Stauwerk bildeten, erneuert werden. Und mit den Jahren kam nicht mehr genügend Wasser an, um den Teich zu speisen. Hier wurden Alternativen gesucht, was man tun könne, um eine voranschreitende Austrocknung zu vermeiden.

 

Auch habe man Überlegungen angestellt, ob ein Biotop nicht davon lebt, dass es mal trocken fäll. und sich wieder mit Wasser füllt. Das geschieht aber seit einiger Zeit nicht mehr. Es ist ausgetrocknet und damit erfüllt es nicht mehr seinen ursprünglich angedachten Zweck – ein Lebensraum für den Erhalt der Artenvielfalt, ja für vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen zu sein.

 

Bei unserem Rundgang stellten wir fest, dass nicht nur das Entnahmebauwerk defekt ist. Die Wasserzuleitung zum ehemaligen Teich liegt weit über dem Wasserstand, der Teil des Baches, der aus Wüstfeld kommt, führt zu wenig Wasser und Zudem liegt die Vermutung nahe, dass der Überlauf undicht ist und überholt werden muss. Auch diskutierten wir die Möglichkeit einen Schlauch durch den Teil des Ringbachs zu legen der aus Landershausen kommt und mit einem Durchbruch zum ehemaligen Teich Wasser einzuleiten. Weitere gute Ideen wurden vorgetragen. Doch einfach mal was machen, ist nicht. Hier müssen bei Wasserentnahme oder baulichen Veränderungen die Untere Wasserbehörde und auch die Untere Naturschutzbehörde angefragt werden und weitere Gesetzlichkeiten über die sich manch einer von uns noch gar keine Gedanken gemacht hat.

 

Feuchtbiotop Konrode

 

Feuchtgebiet Konrode

 

Also ist der erste Schritt sich mit Entscheidern vor Ort zu treffen und Möglichkeiten zu erörtern. Hierbei ist natürlich die Übernahme des finanziellen Aufwands zu klären und natürlich die Umsetzung der Maßnahme.

Zu Beginn der 80-ziger hatte sich ein Team von Naturfreunden zusammengetan und dieses Projekt des Feuchtbiotopes auf die Beine gestellt. Heute, wo Naturschutz, Vogel- und Insektensterben, die abnehmende Artenvielfalt der gesamten Natur, Umweltverschmutzung und Klimaerwärmung vor allem für den Menschen ein grundwichtiges Thema ist, sollten sich in der Großgemeinde Schenklengsfeld doch ein paar Naturinteressierte zusammenfinden, die unsere mittlerweile überalterten Vereine, wie Heimatverein oder Nabu mit neuer Power füllen. Wenn die Pandemie es wieder zulässt, werden wir zu einem gemeinsamen Treffen einladen. Hier soll allen Interessenten die Möglichkeit gegeben werden, sich aktiv am Natur- und Umweltschutz in unserer Gemeinde einzubringen.

Vielleicht spornen die nachfolgenden Vorteile, dieses Feuchtgebiet in Konrode, als auch ein weiteres Biotop zu erhaltenden, di einen oder den anderen an uns bei unseren Bemühungen zu unterstützen:

 

Vorteile für Mensch und Natur:

  • Kohlenstoff, der die Umwelt belastet wird gespeichert
  • Wasser wird gefiltert – was sonst ja nur Kläranlagen können
  • Entlastung der Bäche und Flüsse bei Hochwasser
  • Wasserrückhaltung, um den Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken
  • Gegengewicht für die Nahrung bzw. Nahrungskette der freilebenden Tierwelt, zu der zunehmenden Oberflächenversiegelung durch den Menschen – bereits in unseren Gärten angekommen!
  • Entgegentreten des zunehmenden Feuchtgebietsdefizit und rapiden Rückgang feuchtgebietsabhängiger Tier- und Pflanzenwelt
  • Selten gewordenen Tieren und Pflanzen Lebensraum bieten

 

Wir freuen uns auf Unterstützer und Helfer für unsere Vereine: Heimatverein, Abteilung Natur & Umwelt und Nabu Ortsgruppe Schenklengsfeld

 

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

 

Heimatverein Schenklengsfeld - Natur und Umwelt

Heimatverein Schenklengsfeld, Natur & Umwelt:

Gabriele Appelshäuser-Wenke, mobil 0179-594 597 4 oder mail:

 

Nabu Ortsgruppe Schenklengsfeld

Nabu Ortsgruppe Schenklengsfeld:

Reinhard Both Tel. 06629-919288 oder mail:

 

Gabriele Appelshäuser-Wenke

Heimatvereins Schenklengsfeld 1953 e.V.

1. Sprecherin der Abteilung Natur & Umwelt

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Schenklengsfeld
Fr, 19. März 2021

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